Bitte teilen Sie uns mit, wie wir Ihnen dabei helfen können, die optimale Strategie zur Nutzung der Platform Equinix zu finden.
KontaktUnsere Vision
Die Gründer des Unternehmens sahen Equinix als einen Ort, an dem die Informationsgesellschaft wachsen und gedeihen kann.
Wachstum und Weiterentwicklung der Informationsgesellschaft stehen für uns auch in Zukunft im Vordergrund. Das bedeutet für uns die Verpflichtung:
- Die unternehmenskritischen Informationswerte unserer Kunden stets zu schützen und zu vernetzen.
- Unsere Kompetenzen und Branchenkenntnisse zu erweitern und fr unsere Kunden bereitzustellen.
- Auch weiterhin in Ausbau und Erweiterung unserer Zentren zu investieren, so dass wir mit den Anforderungen unserer Kunden mitwachsen können.
- Auf alle Branchentrends, die unser Geschäft und das Geschäft unserer Kunden betreffen, zu reagieren und einzugehen.
- Ein florierendes Ecosystem zu fördern, in dem sich die weltweit führenden Netzwerke, Carrier, ISP und Unternehmen zusammenschalten können.
Es folgt ein kurzer Abriss der Unternehmensgeschichte von Equinix. Sie begann 1998 in Palo Alto (Kalifornien).
- Kapitel Eins: Die Anfänge
- Kapitel Zwei: Wachstum
- Kapitel Drei: Schwere Zeiten
- Kapitel Vier: Wiedergeburt
- Kapitel Fünf: Expansion
- Kapitel Sechs: Ausblick
Kapitel Eins: Die Anfänge
1998 - 1999
1998 waren die Gründer von Equinix, Jay Adelson und Al Avery, bei der Digital Equipment Corporation (DEC) angestellt und arbeiteten als Manager an einem Forschungsprojekt. Im Keller der R&D-Abteilung entwickelten sie die Ideen, aus denen später der Austauschknoten PAIX (Palo Alto Internet Exchange) hervorgehen sollte.
Zu dem Zeitpunkt expandierte das Internet in einem noch nie dagewesenen Maße. Aber aufgrund seiner strukturellen Grenzen war es schnell überlastet, und Datenstaus waren an der Tagesordnung. Es war klar, dass das Internet expandieren musste, wenn es überleben sollte.
Adelson und Avery erkannten frühzeitig, dass physikalische Interconnection Hubs erforderlich waren - also Knoten zur Verbindung von Netzwerken. Es war ihnen aber auch klar, dass ein solcher Knoten aufgrund der konkurrierenden Interessen der verschiedenen Telekommunikationsanbieter von einer neutralen Partei betrieben werden musste, und sie bezeichneten diesen neutralen Austauschknoten als „Neutral Internet Exchange“ (NIX).
Ihre Idee war einfach, aber bahnbrechend – physikalische Zentren, an denen Netzwerke kritischen Datenverkehr austauschen konnten.
Mit der Gründung ihres neuen Unternehmens setzten Adelson und Avery mehrere Leitsätze um – Gleichberechtigung, Neutralität und „Ausschalten des Mittelmanns“. Das von ihnen definierte Ziel des Unternehmens war es, die großen Netzwerke miteinander zu verbinden und Content Provider untereinander zu vernetzen. Sie bauten Rechenzentren nicht nur für Colocation, sondern auch für den Austausch von Datenverkehr. Es war ihnen klar, dass diese Zentren bezüglich Sicherheit und Zuverlässigkeit allerhöchsten Ansprüchen genügen mussten, um für Telekommunikations-Unternehmen interessant zu sein.
Im April 1998 investierten mehrere Pionierunternehmen im Silicon Valley in Adelsons und Averys Vision. Und am 22. Juni 1998 war es dann soweit – die Firma Equinix wurde gegründet.
Nur kurze Zeit später wurde das erste International Business Exchange™ (IBX®) Zentrum in Ashburn (US-Bundesstaat Virginia) gebaut. Dieses Rechenzentrum mit der Bezeichnung DC1 wurde am 27. Juli 1999 eröffnet. Das IBX-Rechenzentrum DC1 war bereits mit vielen der Konstruktionsmerkmale ausgestattet, die für zukünftige Equinix Rechenzentren charakteristisch werden sollten – Personenschleusen, fünf biometrische Sicherheitsstufen und der rote Silo.
Kapitel Zwei: Wachstum
1999 - 2000
Im Jahre 1999 begann auch das Managementteam von Equinix seine endgültige Form anzunehmen. Das Unternehmen hatte es sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von zwei Jahren IBX-Zentren in 40 Städten zu eröffnen.
Equinix warb Netzwerke an, indem es als „Kontaktvermittler“ zu Content Providern agierte. Ein früher Erfolg stellte sich ein, als zwei große Netzwerke, AT&T und UUNet, bei Equinix einzogen.
Während dieser Zeit expandierte das Internet weiterhin mit immenser Geschwindigkeit. Doch es war immer noch ineffizient und häufig überlastet. Um das Wachstum des Internets besser bewältigen zu können, beschlossen sieben große Netzwerke, sich zusammenzutun und ihre Netzwerke unter dem Dach eines Rechenzentrenbetreibers zusammenzuschalten. Ihre Wahl fiel auf Equinix. Als die großen Netzwerke einen Point of Presence (PoP) in Equinix-Zentren eingerichtet hatten, kamen auch zahlreiche Content Provider zu Equinix, da sie hier leicht viele große Netzwerkkunden erreichen konnten.
Im April 2000 wurde SV1 eröffnet. Der Börsengang von Equinix im August 2000 brachte mehr als 270 Millionen Dollar ein.
Kapitel Drei: Schwere Zeiten
2001 - 2002
Mit dem Platzen der Dotcom-Blase geriet die gesamte Branche ins Schleudern. Viele Telekommunikationsfirmen stiegen aus dem Colocation-Geschäft aus. Aber Equinix hielt an seinem ursprünglichen Geschäftskonzept fest und war eines der wenigen Unternehmen, die die Krise überstanden.
Equinix hatte gerade das größte Rechenzentrum der Branche eröffnet und befand sich in einer heiklen Lage. Doch in der zweiten Jahreshälfte 2002 mehrten sich die Anzeichen eines wirtschaftlichen Aufschwungs. Im Dezember 2002 nutzte Equinix die Chance zu expandieren und übernahm Pihana Pacific und i-STT, zwei netzwerkneutrale Rechenzentrenbetreiber im asiatisch-pazifischen Raum.
Zum selben Zeitpunkt wurden auch die Unternehmensverbindlichkeiten umstrukturiert, und Equinix begann mit der Umsetzung seines Wachstumsplans.
Kapitel Vier: Wiedergeburt
2003 - 2004
Experten sind davon überzeugt, dass es einen wesentlichen Grund gibt, weshalb Equinix den Dotcom-Zusammenbruch überlebt hat: Wenn Equinix aus dem Geschäft ausgestiegen wäre, wären die Fundamente der gesamten Informationswirtschaft gefährdet worden. Die sieben großen Netzwerke mit ihren Kunden, die sich zusammenschlossen und Rechenzentren von Equinix als Standort für ihre Anschalt-Hubs wählten, trugen zum langfristigen Überleben des Unternehmens bei.
Equinix ging auf Expansionskurs und begann mit dem Ankauf der Rechenzentren, die die Telekommunikationsfirmen, die während der Dotcom-Baisse aus dem Rechenzentrumsgeschäft ausgestiegen waren, zurückgelassen hatten. Im Oktober 2003 übernahm Equinix ein Rechenzentrum in Santa Clara (Kalifornien) als Unterpächter. Im April 2004 unterzeichnete das Unternehmen einen langfristigen Pachtvertrag für ein weiteres Rechenzentrum mit einer Fläche von knapp 9.000 Quadratmetern, das direkt neben seinem IBX-Zentrum in Washington gelegen ist. Und im selben Monat übernahm es ein knapp 10.000 Quadratmeter großes Rechenzentrum in San Jose (Kalifornien).
In den Jahren 2003 und 2004 wiesen die Aktion von Equinix die beste Wertentwicklung aller an der Technologiebörse NASDAQ gehandelten Aktien auf.
Kapitel Fünf: Expansion
2005 - 2007
Das Jahr 2005 brachte ein signifikantes Wachstum für Equinix. Sieben neue Rechenzentren wurden gepachtet. Aber schon im nächsten Jahr, 2006, war der Markt etabliert, und die kundenseitigen Anforderungen in Bezug auf Colocation und Anbindungen änderten sich. Das Unternehmen begann mit dem Bau von IBX-Zentren der nächsten Generation, die die Betriebsanforderungen von Systemen mit hoher Stromdichte besser bewältigen können. Noch im selben Jahr eröffnete Equinix neue IBX-Zentren in Chicago, Washington und Los Angeles.
2007 wurde ein noch größeres Wachstum verzeichnet. Im Januar übernahm das Unternehmen ein weiteres Rechenzentrum in Tokio. Im Februar folgte eine bedeutende Investition in die stufenweise Expansion des IBX-Zentrums in Singapur. Im März wurde ein neues IBX-Zentrum auf dem Firmencampus im Ballungszentrum Washington gebaut. Und im Juni erwarb Equinix das Grundstück für ein neues Rechenzentrum in Los Angeles und gab die Expansion des IBX-Zentrums SV2 bekannt.
Noch im selben Monat kündigte das Unternehmen seine Pläne für die Übernahme von IXEurope, einem führenden Colocation-Provider in Europa, an. Die Akquisition von IXEurope wurde im September abgeschlossen. Damit festigte Equinix’ seine Position als weltführender Anbieter von globalen Rechenzentren und Interconnection Hubs.
Kapitel Sechs: Ausblick
Ab 2008
Mit Blick auf das Jahr 2008 und die folgenden Jahre werden wir uns auch weiterhin für Wachstum und Weiterentwicklung der Informations¬gesellschaft einsetzen. Das bedeutet für uns:
- Stets bestrebt zu sein, unsere Kompetenzen und Branchenkenntnisse zu erweitern und an unsere Kunden weiterzugeben.
- Stets nach Möglichkeiten zu suchen, in wichtigen Märkten weiter zu expandieren.
- Stets auf alle Branchentrends, die unser Geschäft und das Geschäft unserer Kunden betreffen, zu reagieren und einzugehen.
Profitieren Sie jederzeit von unserem Wissen und unserer Erfahrung.